Nils Röller ist Professor für Medien- und Kulturtheo- rie an der Zürcher Hochschule der Künste. 2002 ver- öffentlichte er online den Roman SMS macht Liebe. Seit 2006 ist er Herausgeber des Journals für Kunst, Sex und Mathematik (gemeinsam mit Barbara Ell- merer und Yves Netzhammer). Nils Röller erhielt 2014 den Schillerpreis der Zürcher Kantonalbank für Roth der Grosse (Wien: Klever, 2014). Regelmässig stellt er Buchprojekte von Studierenden aus in der Schau- stelle (MIZ-ZHdK). Weitere Veröffentlichungen von ihm sind u.a.: Bittermeer (Wien: Klever, 2017); Über Kräfte – Eine Untersuchung des Journals für Kunst, Sex und Mathematik (gemeinsam mit Barbara Ell- merer und Yves Netzhammer, Berlin: Merve, 2014).

Barbara Ellmerer ist Künstlerin und setzt seit 2011 physikalische Prozesse ins Zentrum ihrer Arbeit. Sie erforscht mit malerischen und zeichnerisch-digita- len Mitteln unsichtbare Kräfte der Natur. Ausgehend von wissenschaftlichen Diagrammen transponiert sie seit 2016 Atome in Malerei, dabei erweitert sie das Medium in den Raum und transponiert bei- spielsweise einen Elektronen-Austausch in eine Malerei-Installation. Barbara Ellmerer arbeitet am SNF-Forschungsprojekt Ikonographie der Philoso- phie (2017-2018, gemeinsam mit Vera Kaspar, Do- minic Neuwirth und Nils Röller. 2010 – 2011 mitver- antwortet sie das SNF-Forschungs-projekt Indirekte Erfahrungen (IFCAR), gemeinsam mit Judith Albert, Yves Netzhammer und Nils Röller. Dazu erschien die Publikation Über Kräfte (Merve 2012). Der Output im Blog Journal für Kunst, Sex und Mathematik wurde im Kunstmuseum Thun analog präsentiert. Barbara Ell- merer hat an der F+F Schule für Kunst und Design, Zürich und an der Universität der Künste UdK, Berlin studiert, seither ist sie freischaffende Künstlerin und zeigt ihre Arbeiten kontinuierlich in Galerien und Mu- seen. Weitere Informationen auf www.ellmerer.com

Vera Kaspar, geboren in Basel, ist Grafikerin mit Ab- schluss eines Master of Arts an der ZHdK in Zürich und einem Bachelor of Arts an der ECAL in Lausanne. Zwischen den beiden Studien hat sie vier Jahre in dem Kunstbuchverlag JRP Ringier als Inhouse-Gra- fikerin sämtliche Bücher gestaltet. 2014 erhielt sie zusammen mit ihrem damaligen Kollegen Nicolas Eigenheer den Preis der Schönsten Schweizer Bü- cher für die Publikation „Carl Andre–Poems“. Seit 2016 arbeitet sie mit den freischaffenden Grafikern Huber-Sterzinger in Zürich zusammen. Daneben ist sie als wissenschaftliche Mitarbeiterin mit Nils Röller an dem Projekt „Iconography of Philosophy“ beteiligt.

Dominic Neuwirth [°1991], Aarau [CH], 2013-2016 Bachelor Kunst & Medien, Vertiefung Mediale Küns- te, 2016-2018 Master of Arts in Fine Arts an der Zür- cher Hochschule der Künste, arbeitet vorwiegend in den Bereichen Installation, Konzeptkunst und Text. Installative, theoretische und literarische Auseinan- dersetzungen zu ausgewählten Themen wie z.B. der „maschinischen Indienstnahme“ wie auch grundle- genden Fragen der Übertragung und Übersetzung, bilden mitunter Schwerpunkte seiner Arbeit. Seine Themen vermittelt er mit einem Repertoire an Werk- zeugen, das sich stetig von neuem organisiert. Mit der Reduktion, Dekonstruktion/ Modifikation und Reor- ganisation verschiedener Instrumentarien erhofft er sich, in einer globalisierten Welt der Verunsicherung, Diskurse anzuregen, die es ermöglichen, ausgewähl- te Fragestellungen zu vertiefen und Bekanntes neu zu denken oder überdenken. Neuwirth lebt und arbeitet zurzeit in Lenzburg [CH]. www.neuwirth-neuwirth.ch